AIDA Deutschland hatte beim diesjährigen Happening einen kleinen, aber feinen Anteil an den Aktionen.
Zunächst war da der Rekordversuch von Olivier Haug in der Disziplin Free Immersion. Die angepeilten 62m konnte er zwar wegen Druckausgleichsproblemen nicht erreichen, aber Spaß hat der perfekt organisierte Rekordversuch allen Beteiligten gemacht. Besonders das selbst konstruierte Counter Ballast System und das Sonar auf dem Boot konnten die Jury Christoph Leschinski und Sharanne Wheeler begeistern.
Das Boot mit dem Sonar haben wir auch bei dem Schnupperwettkampf am Samstag eingesetzt. Bootsmann Mansur Helwany verfolgte alle Tauchgänge auf dem Display des Sonars und gab Rückmeldung an Jury und Sicherungstaucher. Die Teilnehmer hatten Morgens eine Einweisung in den Ablauf und die wichtigsten Regeln von Katja Kedenburg bekommen. Beim Wettkampf stand dann den meisten Athleten die Aufregung ins Gesicht geschrieben. Es wurden Tiefen zwischen 10 und 30m – was die Maximaltiefe war – erreicht. Nach dem Auftauchen war dann die Aufregung verschwunden und ein breites Lächeln machte sich im Gesicht der Athleten breit. Noch mehr Grund zur Freude hatten die Athleten Abends bei der Siegerehrung. Neben Urkunden gab es auch noch eine Reihe von attraktiven Preisen: Capys, Schnorchel, Tasche, Maske und T-Shirt von Mares waren gesponsort vom Tauchcenter Freibung.
Das Tauchcenter Freiburg ist Teil des Apnea Colleges und damit zuständig für die AIDA Freediver Ausbildung in Deutschland. Nik Linder vom Tauchcenter Freiburg konnte selber wegen einem AIDA-Tauchkurs nicht anwesend sein. Dafür war als Vertreter des Apnoe Colleges Andreas Falkenroth der erste deutsche AIDA Instructor anwesend. Andreas, der inzwischen eine ganze Reihe von Instructoren ausgebildet hat war bei den Yoga-Workshops an diesem Wochendende nicht wegzudenken.
Das letzte große Highlight der AIDA-Beiträge war am Sonntag der Teamstatic Spaßwettkampf. Teamstatic heißt, dass das Team von drei Personen ohne Unterbrechung nacheinander, jeder einmal taucht. Dabei ist das Stören der gegnerischen Teams, ohne jedoch handgreiflich zu werden, erlaubt! Happening-Cheforganisator und amtierender Deutscher Meister Jörg Eyber hatte einen wunderbaren Pool für dieses Wochenende organisiert. Der Pool bot Platz für drei Teams gleichzeitig. Insgesamt waren sechs Teams in zwei Gruppen am Start. Es gab eine Menge Spaß für Teilnehmer und Zuschauer. Die Störaktionen rückten mehr und mehr in den Vordergrund. Die maximale Gesamttauchzeit betrug unglaubliche 5:16min – und dass obwohl auch Athleten am Start waren, die diese Zeit unter anderen Bedingungen auch bequem alleine tauchen. :)
Wir freuen uns auf das nächste Happening - 2010 wieder einmal in Hemmoor!
Vielen Dank allen AIDA-Helfern! Dazu gehörten außen den oben genannten noch Alexandra Schaef, Barbara Jeschke, Jo. Schwaemmle und Torsten Werner .