Cornelius Friesendorf

Cornelius Friesendorf

Cornelius Friesendorf

von Patrick Thümmler

Cornelius Friesendorf lebt in Frankfurt am Main und arbeitet als Politikwissenschaftler. Mit dem Freitauchen begann er als Kind während Segelreisen im Mittelmeer, als er mit Kapitän John Yates zum Speerfischen und auf Schatzsuche ging. Es folgten viele Gerätetauchgänge in warmen, klaren Meeren und kalten, trüben Tümpeln. Auf der Suche nach Gerätetauchpartnern stieß er 2011 zufällig auf einen Freitauchkurs von Aquanaut Frankfurt und begann schon bald mit der Teilnahme an Wettkämpfen in Pool und Freiwasser.

Besonders faszinierend sind für ihn beim Freitauchen das Zusammenspiel von Körper und Geist sowie die Beobachtung und Kontrolle des eigenen Körpers. Seine persönliche Lieblingsdisziplin ist dabei Constant Weight (CWT), bei der der Athlet nur aus eigener Kraft mit Flosse auf eine bestimmte Tiefe und zurück taucht. Im Rahmen von Kursen, Coaching, Reisen und Wettkämpfen hatte er die Gelegenheiten, von vielen Koryphäen des Sports zu lernen, insbesondere dem Neuseeländer Jonathan Sunnex. Vorbilder sind für Cornelius alle Athleten, die trotz großer Erfolge bescheiden geblieben sind, wie die russische Freitauchlegende Natalia Molchanova, für die Wettkämpfe „ein Spiel für Erwachsene“ waren. Sein Lieblingsort ist Dahab, Ägypten. Wenn er in Frankfurt ist, trainiert er zweimal wöchentlich im Hallenbad, unterstützt durch Cardiotraining und spezifische Krafteinheiten. Auch macht er Druckausgleich- und Dehnübungen, um sich auch während der Pooltrainingsphasen auf das Tieftauchen vorzubereiten. Als Erfolge im Apnoetauchen nennt er die kontinuierliche Arbeit am Druckausgleich und das Bewahren von Ruhe, als sich sein Lanyard in einem schwarzen, eiskalten See auf Tiefe verhakte. Im Wettkampf blickt er neben Tauchtiefen von über 70 m CWT außerdem auf eine bemerkenswerte Serie von 40 weißen Karten zurück.